Feinflechterei

Feinflechterei

Die Feinflechterei ist im Gegensatz zum „klassischen Flechten“ – eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit – eine recht junge Technik und etwa über 200 Jahre alt. Diese Technik war insbesondere in Oberfranken verbreitet und weiterentwickelt worden.

Bei der Feinflechterei wird die Weide nicht nur geschält, sondern auch gespalten, gehobelt und geschmälert. Hierfür gibt es den fränkischen Weidenhobel. Wie immer beim Flechten ist auch hier alles reine Handarbeit und Gleichmäßigkeit elementar für das gewünschte Ergebnis.

Sechseckgeflecht auf der Form

Die Weidenschienen, die ganz nach den Bedürfnissen des Objekts auf bestimmte Breiten und Dicken gearbeitet wurden, werden über eine Holzform verflochten. Da diese Schienen sehr fein sind – wie der Name Feinflechterei ja bereits vermuten lässt – ist es eine zeitaufwendige und filigrane Arbeit, die sich am Ende aber immer lohnt.

Das Ergebnis am Ende von vielen Stunden und noch mehr Weidenschienen:

In der Galerie findet ihr weitere schöne Beispiele, was mit Feinflechterei möglich ist.

2 responses to “Feinflechterei”

  1. Avatar von Ronny
    Ronny

    Wo bekommt man denn fränkischen Weidenhobel ?

    1. Avatar von danielawitzgall

      Hallo Ronny, leider werden die Weidenhobel nicht mehr groß hergestellt; entweder also gebraucht finden oder über entsprechende Verkäufer die „Basisteile“ wie Hobel und Verstellbarer Schmäler kaufen, lassen sich auch gut nutzen.

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2 responses to “Feinflechterei”

  1. Avatar von Ronny
    Ronny

    Wo bekommt man denn fränkischen Weidenhobel ?

    1. Avatar von danielawitzgall

      Hallo Ronny, leider werden die Weidenhobel nicht mehr groß hergestellt; entweder also gebraucht finden oder über entsprechende Verkäufer die „Basisteile“ wie Hobel und Verstellbarer Schmäler kaufen, lassen sich auch gut nutzen.

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