Die Sommerferien sind eine ganz wunderbare Möglichkeit, nochmal ganz intensiv zu üben, zu experimentieren, auszuprobieren oder auch einfach die Dinge zu flechten, zu denen sonst so die Zeit fehlt. Zum Beispiel interessiert mich schon lange das Fischgrätengeflecht. Fasziniert mich geradezu. Nicht unkompliziert und erfordert permanente Konzentration. In einem großen bauchigen Korb mit 3 Schichten mit dem Fischgrätengeflecht habe ich zwar mit jeder Schicht weniger Fehler gemacht, aber fehlerfrei gelang es mir noch nicht.



Ich probierte mich auch weiter an den gezogenen Schalen aus. Nach und nach verstehe ich immer besser, was wann wo wie stark gezogen werden muss. Und wie ich eine gute und „echte“ Schalenform komme.

Und dann habe ich ja noch mein Herzensprojekt. Den Moseskorb für das Kinder- und Jugendhospiz „Sternenzelt“ in Bamberg. Für die traurigen Momente, in denen den Angehörigen der Kleinsten und ihnen selbst noch ein letztes Mal etwas Geborgenheit gegeben werden soll, eine Wertschätzung. Ich wünschte, ich könnte hierfür bessere Worte finden. Doch ebendiesen Menschen mit dieser Arbeit Unterstützung zu symbolisieren, das ist mir wichtig.
Da dieser Korb gerade und stabil stehen muss, habe ich mich für einen ungewöhnlichen Boden entschieden. Ich wurde hierbei super von meinen Lehrern unterstützt, wie ich unbedingt anmerken möchte. Da es dieser Tage sehr heiß war und der Korb doch etwas größer ist, war ich nicht unglücklich über den Regen, der mir half, die Weiden feucht zu halten. So ging die Schicht dann doch ohne größere Verluste von der Hand. Wenn er dann mal fertig ist, poste ich ihn mal in Gänze. Aktuell muss ich nur leider pausieren… scheinbar doch etwas übertrieben mit dem flechten…



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